AUS DER PRAXIS

Bauprojekte smart absichern

An Bauprojekten sind viele Parteien beteiligt. Im Schadenfall ist häufig unklar, wer Verursacher ist. Genau dafür bietet Funk mit der BauRisk eine passende Lösung. Wir zeigen an einem Praxisbeispiel, wie die Projektversicherung wirkt.

Bauwirtschaft und Immobilienmarkt sind in Bewegung: Kommunen investieren in eine bessere Infrastruktur, die Wohnungswirtschaft sorgt vor allem in Metropolen für neuen Wohnraum, und auch Einrichtungen wie Krankenhäuser sanieren, erweitern und bauen neu. Mit immer größeren Projekten geht eine höhere und vielfach anspruchsvolle Risikolage einher. Denn am Bau sind unterschiedliche Parteien beteiligt: Architekt*innen, Bauunternehmer, Subunternehmer und weitere Dienstleister.

Viele Interessen in einer Police

Wer für den Bau und dessen Absicherung verantwortlich ist, muss daher viele Interessen unter ein gemeinsames Dach bringen. Damit dabei kein Sammelsurium an Policen entsteht, hat Funk die smarte BauRisk-Police entwickelt: Auf Basis einer umfassenden Risikoanalyse wird ein maßgeschneidertes Versicherungskonzept erstellt, sodass alle am Bau Beteiligten in einer Police und bei einem einzigen Versicherer abgesichert werden können.


                Praxisbeispiel: Schmutzwasser ohne eindeutigen Verursacher 



  • Bei einem Funk-Kunden gab es 2020 ein Neubauprojekt in Hamburg mit komplexen Gründungs- und Tiefbauarbeiten. Die Arbeiten waren bereits deutlich vorangeschritten, als der Bauherr feststellte, dass sich im Nachbargebäude große Mengen Schmutzwasser sammelten.


  • Die Ursachenforschung ergab, dass auf der Baustelle ein Abwasserrohr beschädigt worden war. Das sich anstauende Schmutzwasser beeinträchtigte sowohl das Nachbargebäude als auch das Abwasserrohr selbst. Es zeigte sich, dass das Schmutzwasserrohr an verschiedenen Stellen schadhaft war:



  • Zum einen wurde das Schmutzwasserrohr offenbar bei der Ankersetzung zur Rückhaltung des Baugrubenverbaus durchbohrt und dabei mit Beton verfüllt. Zum anderen lagen auch Beschädigungen an der Oberseite des Rohrs vor.


  • Ursache war wahrscheinlich eine zuvor durchgeführte Kampfmittelsondierung. Welche Beschädigung des Rohrs zum Anstauen des Schmutzwassers geführt hatte, konnte aber nicht mehr eindeutig ermittelt werden. Ohne eine Projektversicherung steht in einem solchen Fall die Frage des Verschuldens, des Mitverschuldens oder der Zurechenbarkeit im Mittelpunkt der Schadenregulierung.



  • Eine Abstimmung der Haftpflicht-Versicherer verzögert den Bauprozess bei der Absicherung im Einzeldeckungskonzept (ohne Funk BauRisk). Der Vorteil einer Projektversicherung liegt demgegenüber darin, dass es nur einen Versicherer gibt. Zusätzlich können derartige Beschädigungen über eine erweiterte Altbausubstanz-Deckung im Rahmen der Funk BauRisk reguliert werden.


  • Der Vorteil: Ein solcher Fall – bei dem der Schaden klar ersichtlich ist, aber gleichzeitig verschiedene Ursachen denkbar sind – kommt regelmäßig vor. Eine Projektversicherung sorgt hierbei für eine saubere und schnelle Lösung im Interesse aller Beteiligten.

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Interview Dirk Berthold
Umfrage der BBT